Mein Weg zu Seelenpfad Goldt

Die Weihnachtszeit liegt nun hinter uns und die ersten Tage des neuen Jahres sind angebrochen. Eine Zeit des Innehaltens, des Rückblicks und des Neubeginns und damit ein schöner Moment, um euch ein Stück auf meiner Reise in die Selbstständigkeit mitzunehmen.
Vor genau drei Jahren begann dieser Weg, der seitdem stetig gewachsen ist.
Mit der Zeit hat sich nicht nur meine Arbeit weiterentwickelt, sondern auch mein Angebot ist im Laufe der Zeit immer vielfältiger geworden.
Heute möchte ich euch daher etwas mehr über mich erzählen und euch mitnehmen auf meinen ganz persönlichen Weg, der mich bis hierhergeführt hat.
 
Inhaltsangabe:
1.        Wie alles begann
2.        Mit vier Hufen ging es los
3.        Auf vier Pfoten ging es weiter  
4.        Mein Weg bis heute
 
 

Wie alles begann

Schon in meiner Kindheit habe ich viel Zeit in der Natur verbracht. Sie schenkte mir immer Ausgleich, Ruhe und ein Gefühl von innerem Frieden. Diese Verbundenheit zur Natur begleitet mich bis heute und prägt mein Leben und meine Arbeit.
 
Tiere spielten dabei von Anfang an eine wichtige Rolle. Unser Familienhund war während meiner gesamten Kindheit und Jugend ein treuer Begleiter und für mich wie ein bester Freund. 
Schon im Kindergartenalter begann ich mit dem Reiten, und schnell stand für mich fest, dass ich eines Tages ein eigenes Pferd haben möchte.
Um mich auf diese Verantwortung vorzubereiten, hatte ich ab meinem zwölften Lebensjahr eine feste Reitbeteiligung. 
Der Stall wurde zu meinem zweiten Zuhause, besonders in den Ferien verbrachte ich dort jede freie Minute. In dieser Zeit lernte ich auch Balu kennen. 
Mit 16 Jahren erfüllte ich mir schließlich meinen Traum und kaufte sie von meinem Konfirmationsgeld. Balu war damals noch sehr jung, sodass ich sie selbst ausbildete und einritt. Heute ist sie nicht nur eine enge Weggefährtin, sondern auch ein fester Bestandteil meiner Arbeit.
Nach der Schule absolvierte ich zunächst eine Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistentin und anschließend zur Erzieherin. Ich arbeite bis heute in einem Kindergarten mit Bauernhofgruppe, wo ich meine Verbindung zu Natur und Tieren leben und an Kinder weitergeben kann.
Der Wunsch, noch intensiver mit Tieren zu arbeiten, blieb jedoch bestehen. 
So entschied ich mich schließlich, meinem Herzen zu folgen und mich gemeinsam mit Balu selbstständig zu machen.
 
 

Mit vier Hufen ging die Reise los

 
Da Balu und ich von Anfang an ein sehr gut eingespieltes Team waren und wir bereits in meiner Jugend gemeinsame Erfahrungen sammeln durften, zum Beispiel bei der Unterstützung einer Reitspielgruppe, wuchs in mir früh der Wunsch, diese besondere Verbindung auch beruflich einzusetzen. 
So reifte die Entscheidung, eine Ausbildung zur Reittherapeutin zu beginnen. 
Diese Ausbildung vereinte meine pädagogische Arbeit mit Kindern mit meinem Herzenswunsch, mit Tieren zu arbeiten und Menschen ganzheitlich zu begleiten.
Meine Tätigkeit als Erzieherin bildete dafür eine wertvolle Grundlage. 
Der tägliche Umgang mit Kindern, ihre individuellen Bedürfnisse wahrzunehmen und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen, half mir auch in der therapeutischen Arbeit mit dem Pferd sehr. 
Ende 2022 schloss ich die Ausbildung zur Reittherapeutin erfolgreich ab und wagte im Februar 2023 den Schritt in die Selbstständigkeit.
Diese Zeit war für mich sehr aufregend und prägend. 
Es erforderte Mut, Durchhaltevermögen und eine große Portion Zuversicht, mich neben meinem Vollzeitjob selbstständig zu machen. Gleichzeitig war es aber auch eine Zeit voller Wachstum, neuer Erfahrungen und wertvoller Begegnungen. 
Balu und ich standen dabei stets als Team zusammen und meisterten alle Herausforderungen, die uns begegneten.
 
Von Beginn an erfuhr meine Arbeit mit Balu eine sehr positive Resonanz. Das therapeutische Reiten wurde gut angenommen, und nach und nach spielte sich alles immer besser ein. Die Rückmeldungen meiner Klienten bestätigten mir, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen hatte, und stärkten mich darin, mein Angebot weiter auszubauen.
Da das therapeutische Reiten großen Anklang fand, fasste ich bald den Entschluss, unser Team, um ein weiteres Pferd zu erweitern. 
Anfang 2024 kam schließlich Vasco zu uns. Mit seiner ganz eigenen Persönlichkeit ergänzt er Balu auf wunderbare Weise. 
Beide Pferde haben unterschiedliche Charaktere, Stärken und Ausstrahlungen, was meine Arbeit noch vielseitiger macht.
So haben meine Klienten beim therapeutischen Reiten heute die Möglichkeit, das Pferd zu wählen, das am besten zu ihren individuellen Bedürfnissen passt. Diese Wahlfreiheit stärkt nicht nur das Vertrauen, sondern ermöglicht eine noch feinere und persönlichere Begleitung. 
Für mich ist es sehr berührend zu erleben, wie Mensch und Pferd zueinanderfinden und gemeinsam neue Wege gehen.
 
 

Auf vier Pfoten ging es weiter 

 
Da ich meine Klienten gerne umfassend begleiten und ihnen die bestmögliche Unterstützung bieten möchte, habe ich mich von Anfang an kontinuierlich weitergebildet und immer wieder reflektiert, wie ich mein Angebot sinnvoll erweitern kann. 
Dabei stand für mich stets der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt. 
Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit, meine Arbeit noch ganzheitlicher zu gestalten und neue Zugänge zu schaffen – insbesondere für Menschen, denen klassische pädagogische oder therapeutische Settings schwerfallen.
 
So kam es dazu, dass ich mich gemeinsam mit meiner Hündin Mika für die Ausbildung zum Therapiehundebegleitteam entschieden habe. 
Während der Ausbildung haben wir intensiv gelernt, wie tiergestützte Interventionen professionell, verantwortungsvoll und wirkungsvoll eingesetzt werden können. 
Im April 2024 konnten wir die Ausbildung erfolgreich abschließen – ein großer Meilenstein, über den ich sehr dankbar bin. 
Mit diesem Schritt wurde mein Angebot buchstäblich um vier Pfoten erweitert.
Mika ist inzwischen vier Jahre alt und bereichert nicht nur mein Leben, sondern auch meine Arbeit auf ganz besondere Weise. Durch ihre liebevolle Art schafft sie schnell Vertrauen und eine Atmosphäre, in der sich Menschen gesehen und angenommen fühlen. 
Oft gelingt es ihr, dort Brücken zu bauen, wo Worte allein nicht ausreichen.
Mit Mika an meiner Seite kann ich nun auch Menschen in pädagogischen Einrichtungen gezielt unterstützen – sei es in Kindergärten, Schulen oder anderen sozialen Einrichtungen. 
Die Arbeit mit einem Therapiehund kann emotionale Prozesse fördern, soziale Kompetenzen stärken und dabei helfen, Stress abzubauen und innere Ruhe zu finden. Ich erlebe immer wieder, wie positiv sich die Anwesenheit eines Hundes auf das Wohlbefinden und die Motivation der Menschen auswirkt.
Die tiergestützte Arbeit mit einem Hund ist für mich eine wertvolle Ergänzung zu meiner bisherigen Tätigkeit mit den Pferden und eröffnet neue, berührende Begegnungen. 
 
 

Mein Weg bis heute

 
Meine tiergestützte Arbeit erfüllte mich von Anfang an sehr und bestätigte mich darin, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.
Gleichzeitig war mir, wie bereits beschrieben, immer wichtig, ganzheitlich zu arbeiten und mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzubilden.
Durch die Ausbildung zur Reittherapeutin und auf der Suche nach Unterstützung für Balu, der es zwischenzeitlich gesundheitlich schlecht ging, kam ich schließlich mit den therapeutischen Einheiten für Mensch und Tier nach der a plano-Methode in Berührung. Dieser Ansatz sprach mich sofort an, da er den Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet und Raum für individuelle Entwicklungsprozesse lässt.
 
Im März 2025 schloss ich die Ausbildung zur Therapeutin für Mensch und Tier an der a plano Schule erfolgreich ab. 
Mit diesem Schritt konnte ich mein Angebot nochmals erweitern und biete seither auch therapeutische Einheiten ohne den Einsatz von Tieren an. So ist es mir möglich, flexibel auf unterschiedliche Bedürfnisse und Lebenssituationen einzugehen und meine Klienten auf vielfältige Weise zu begleiten.
Neben diesen drei Bereichen arbeite ich inzwischen sowohl mit Menschen als auch mit Tieren mit den ätherischen Ölen von Young Living. 
Die Arbeit mit den Ölen ist für mich eine wertvolle Ergänzung, da sie auf sanfte Weise unterstützen und das Wohlbefinden fördern können. Ich biete dazu Beratungen und Infonachmittage an und integriere die ätherischen Öle achtsam in meine therapeutische Arbeit.
Auch beim therapeutischen Reiten sowie bei den regelmäßig stattfindenden Natur- und Achtsamkeitstagen für Kinder finden die ätherischen Öle ihren Platz. Sie helfen dabei, zur Ruhe zu kommen, die Sinne zu stärken und eine bewusste Verbindung zu sich selbst und zur Natur herzustellen.
 
Um verschiedene alternative Heilmethoden miteinander zu verbinden und für meine Klienten das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, kombiniere ich in meinen Einheiten – individuell abgestimmt – ätherische Öle (auch bei den Tieren), Kraftsteine sowie das Kartenlegen. 
Dabei steht für mich stets im Vordergrund, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem Vertrauen, Entwicklung und innere Balance wachsen dürfen.
 
Mit Offenheit, Achtsamkeit und der tiefen Verbindung zu Mensch, Tier und Natur freue ich mich darauf, diesen Weg auch in Zukunft weiterzugehen und mein Angebot stetig weiterzuentwickeln.
 
 
 
 
 
 
 
 


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